Vom Fragen in der Führung

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Fragen und Führen

Es ist schon fast die Weisheit der Binse: Wer fragt, führt.

Und trotzdem sei die Frage erlaubt: Wieviel wird wirklich in der Führungsarbeit gefragt? Hat nicht die "klare Ansage" immer noch Konjunktur.

Das Führungsverständnis, d.h. tiefer liegende Vorstellungen der Rolle der Führungskraft, weist in der Praxis immer noch eine stärkere Affinität zur Ansage als zum Fragen auf. So zumindest die Erfahrungen vieler Trainer aus vielen, vielen Führungstrainings.

Gerade im mittleren Management, wo oft hoher Umsetzungsdruck, d.h. schnelle Lösungen gefragt sind, kostet Fragen Zeit. Hinzu kommt, dass auf einer nicht bewussten Ebenen "Führungskraft sein" für manche - vielleicht viele - Führungskräfte bedeutet, "Wissende" und nicht "Fragende" zu sein. Gleichwohl wird in der Führung von Führungskräften verlangt, Mitarbeiter einzubinden, zu beteiligen, zu fordern.

Ein Widerspruch?

Was wir im Seminar erfahren und lernen

  • Die Frage als anthropologische Dimension.
  • Die Frage als Voraussetzung menschlicher und kommunikativer Effizienz
  • Die Bedeutung der Frage im Führen
  • Die Frage in der Führungsrhetorik
  • Fragearten, Fragerichtungen und die Neurologie (Wirkung) von Fragen
  • Die Frage in Führungsgesprächen - konkrete Szenarien anspruchsvoller Führungsgespräche
  • Die Fragehaltung - innere Barrieren kennen, verstehen und überwinden
  • Die Magie offener Fragen

Methoden im Seminar Vortrag, Lehrgespräch und Präsentation, Einzel- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele mit Videoanalyse

Der Experte
Georg Pfreimer